Casual Construction Challenge: Die Entscheidung

Hallo zusammen,

vor kurzem lief ja mein kleiner Wettbewerb aus. Und hier und heute präsentiere ich Euch nun die Teilnehmer nebst Abstimmmöglichkeit!

Zunächst einmal zu den nackten Fakten. Immerhin doppelt so viele Einsendungen wie auf MagicUniverse gingen für diesen Wettbewerb hier ein. Das mag aber auch an der doppelten Teilnahmedauer gelegen haben🙂. Ausserdem sind das ja immer noch nur zwei Teilnehmer. Bei drei ausgelobten Preisen ist das eine magere Ausbeute. Sicherlich waren das keine TOP-Preise: aber ich betreibe diese Seite ja immerhin ohne jegliches Sponsoring und hätte die Preise aus Spaß an der Freude gestiftet. Und damit Ihr ein wenig Spaß am Kartendesignen habt.

Nun, der Wettbewerbsmodus ist offensichtlich nicht sehr gut angekommen, so daß ich mir für das nächste Mal – und das wird es sicherlich irgendwann geben – etwas Anderes ausdenken werde.

Genug der Vorrede, kommen wir zu den beiden tapferen Recken, die sich der Herausforderung gestellt haben.

Jashin

metallizer.dk generierte für Jashin folgendes Album:

Spiral of Harm: After the Twilight

1. Dead Logic
2. Necrobutcher
3. Act of Gomorran Torture
4. Insidious Karma
5. Engineer of Damnation

Aus diesen Vorgaben ersann Jashin diese Hintergrundgeschichte:

Über die Stadt Gomor erhebt sich ein mysteriöser Turm, der vor vielen Jahrzehnten den Namen „The Spiral of Harm“ erhalten hat.

Sein Name leitet sich einerseits von seinem Aussehen und andererseits von der Tatsache ab, dass er schon viele Frauen zu Witwen und viele Kinder zu Waisen gemacht hat.

Denn immer zu Neumond öffnet sich sein Haupttor und die unterschiedlichsten Personen betreten ihn, ohne dass jemals einer von ihenen zurückgekommen wäre. Glücksritter vermuten in ihm einen legendären Schatz, Alchemisten den Stein der Weisen und der Kult der Mor’gh einen gefangenen Dämon. Alle versuche den Turm auf einem anderen Wege als durch das Haupttor zu betreten, sind bisher gescheitert. Belagerungstürme gingen in Flammen auf, als sie den Turm berührten und Flugmaschinen wurden von heimtückischen Winden erfasst und zerschellten mit einem lauten Krachen an seinen Außenmauern. Gegrabene Tunnel stürzten ein und Beschwörungen richteten sich gegen diejenigen, die sie ausgesprochen hatten. Selbst mit Magie betriebene Metallkerle, die von Machinisten entworfen wurden, gaben in seiner Nähe den Geist auf. So verschlang der Turm Monat für Monat diejenigen, die ihn betraten.

Doch seit zwei Zyklen ist etwas anders geworden.

Anstatt wie gewöhnlich bei Neumond den Furchtlosen Zutritt zu gewähren, entstiegen den Tiefen des Turm Horden von Untoten, die über die Wartenden herfielen. Für 24 Stunden blieb der Turm offen und ein Strom von Zombies ergoss sich in die Straßen Gomors. Die Bewohner der Stadt wehrten sich mit aller Kraft und Magie und so gelang es ihnen unter großen Verlusten dem Ansturm stand zu halten. Einen Monat später geschah das gleiche.

Nun ist es wieder so weit – Neumond naht.

Doch diesmal sind die Bewohner Gomors vorbereitet: Unter der Anführerschaft von Bürgermeister Gwarland wollen die Machinisten und Magier den Turm erstürmen – egal, wie viele Zombies sich ihnen entgegen stellen!

Und hier nun die von ihm gebastelten Karten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Soviel zu Jashins Beitrag; kommen wir nun zum zweiten Wettstreiter:

Endijian

metallizer.dk generierte für Endijian folgendes Album:

Metal Agony: Old Man Metal

1. Abomination Without End
2. The Aggression Of Being Peaceful
3. Your Terminal Cry
4. Captain Doom
5. Exultant Genocide

Zu seinen verwendeten Grafiken (im übrigen recht passend zum Albumtitel, wie ich finde) führt er aus: „Ich habe in den Wikimedia-Commons nach mittelalterlichen Illustrationen gesucht, um Copyright-Problemen aus dem Weg zu gehen – letztlich sind es doch modernere Bilder geworden.“ Als nächstes erklärt er den Hintergrund seiner Karten:

Das Setting ist dementsprechend eine mittelalterliche Welt. In den Wirren der dominiarischen Zeitkatastrophe kam es zu einer weiteren planaren Verschmelzung. Das Land Alaborn (Portal 2) entstand neu auf der Metaebene Rabiah (Arabian Nights). Diese Ebene ist, ähnlich wie viele weitere kleine „Splitterebenen“ (Segovia, Iquantana) nur noch sehr schwer von außerhalb zu erreichen. Beide Völker, Rabiah und Alaborn, sind, um das „planare Chaos“ zu überstehen, eng zusammengerückt. Die Rabiahner zeigten den Alabornern, wie das Leben in und am Rande der Wüste zu meistern ist. Dafür lernten die Rabiahner alabornische Techniken, z. B. primitive aber durchschlagkräftige Kanonen.

Doch nach drei Jahrzehnten friedlicher Koexistenz brach auf der Halbinsel Neu-Alaborn eine rätselhafte Krankheit aus. Der Kalif von Rabiah hat das Land darauf unter Quarantäne gestellt. Aus ersten Übertritten wurden handfeste Grenzstreitigkeiten. Diese Streitigkeiten
wollen alabornische Hardliner zu einem ausgewachsenen Krieg werden lassen… aber wer ist die treibende Kraft hinter ihnen?

Und hier nun die von Endijian gebastelten Karten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Abstimmung

So, das war sie, die Vorstellung der beiden Wettbewerbsbeiträge. Beim Editieren dieses Eintrages fällt mir auf, dass mehr Beiträge echt anstrengend geworden wären🙂. Mein Dank gilt beiden Teilnehmern und ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß beim Basteln!

Nun seit Ihr wieder am Zug! Stimmt ab:

Die Abstimmung wird bis zum 13.11. abends laufen; da ich diese Abstimmung manuell schließen muß, kann (je nach familiärer Zeitplanung an diesem Tag :-)) auch eventuell bis Montag morgen (14.11.) abgestimmt werden.

Seanchui

8 Antworten zu Casual Construction Challenge: Die Entscheidung

  1. atog28 sagt:

    Mir war’s einfach zuviel Arbeit. Überfordere deine Leser nicht immer so. Das kommt nicht gut an. Glaub mir.;)

    • Jashin sagt:

      Ganz ehrlich: In meinem Beitrag stecken maximal 3 Stunden Arbeit – die Zeit findet man zwischendurch schon einmal.
      Ist ja nicht so, dass es so einen kreativen Wettbewerb alle zwei Wochen gibt…

  2. endijian sagt:

    Ich muss auch sagen: Nachdem das Album ausgewürfelt war hat sich der Rest quasi von selbst ergeben… nur mit den Artworks hatte ich etwas Arbeit.

    Davon ab:
    Hallo Jashin!
    Möge der mit mehr Facebookfreunden ääähh, ich meine der bessere, selbstverständlich der bessere gewinnen!
    😉

    (wobei ich bei Facebook den kürzeren ziehen werde…)

    • Jashin sagt:

      LOL!
      Ich habe keinen Facebook-Account, weil ich mich weigere, zum gläsernen Bürger zu werden.
      Ich habe übrigens meine Stimme nicht abgegeben, weil ich das in einem Wettbewerb mit nur einem Konkurrenten für ziemlich sinnlos halte…^^

  3. endijian sagt:

    Joah, ich halte mich auch gerade zurück…
    ich habe allerdigs ernsthaft überlegt, mein Outlook-Adressbuch durchzugehen und Leute aufzufordern, für mich zu stimmen – es war mir dann aber doch zu albern. Und es hätte die angenehme Atmossphere dieses netten kleinen Contests ruiniert.

    Jedenfalls hat die Sache schon ein gutes: Ich kannte dieses sehr nützliche Setdesign-Programm vorher nicht. Ich baue gerade Pischner-Cubes nach und muss dafür ein paar Proxies machen. Und viele alte Karten (mit dem alten Frame) gewinnen als Ausdruck ungemein, wenn man sie im neuen Rahmen „rekonstruiert“… Allein dafür hat es sich schon gelohnt.

  4. Jashin sagt:

    Hi endijian,
    im Moment siehts ja so aus, als würde ich gewinnen.

    Falls es so kommt:
    Hast du evtl. Interesse an dem ersten Preis?
    Ich weiß nicht so wirklich, was ich mit dem Buch anfangen soll und wäre zu einem Tausch bereit…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: