Weihnachtsangebot…

… oder auch eine Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art!

Hallo zusammen!

Heute präsentiere ich Euch mal etwas Besonderes. Es hat zwar nichts mit Magic zu tun, aber ohne Magic wäre dieser Eintrag wohl nie zustande gekommen.

Ein hier auf diesem Blog recht regelmäßig auftauchender Kommentator (nennen wir ihn „Fan“), scheute keine Mühen um meine E-Mail-Adresse herauszufinden und mit mir Kontakt aufzunehmen. Eine Weihnachtsgeschichte hatte er geschrieben, alleine, es fehlte an der passenden Plattform, sie einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Und da mir der weihnachtliche Gedanke seines Textes gut gefiel, und Weihnachten ohnehin die Zeit des Teilens ist (und es hier ohnehin eher schleppend voran geht :-)) teile ich nun meinen Blog und veröffentliche hier – mit „Fan’s“ Einverständnis nun „Weihnachtsangebot“.

Viel Vergnügen beim Lesen, und ich denke, „Fan“ freut sich ebenso wie ich über viele Kommentare!

„Weihnachtsangebot“
oder auch eine Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art

Hastig trittst du aus der Kälte, offenbar hinein in eine Kälte ganz anderer Natur. Und du stellst fest, dass dein Unmut über dein Geschenk, auch noch so ein „vorweihnachtliches“, nur noch größer wird. Denn du stehst in einer komplett weißen Halle, leer ist sie und irgendwie wirkt sie… steril. Es gibt kein passenderes Wort dafür. Das Geräusch der sich schließenden Tür hinter dir reißt dich aus deiner Erstarrung und du gehst ein paar Schritte, bleibst aber erneut stehen.
Was sollte das?
Hier war doch niemand, kein Schalter, geschweige denn ein „Schaltermensch“. Du packst den Umschlag mit der Adresse fester und gehst noch einmal in die Kälte draußen hinaus. Allerdings wirst du nach wenigen Sekunden schon wieder hereinkommen, denn kopfschüttelnd wirst du feststellen, dass die Adresse stimmt. Na ja, wenn du schon einmal hier bist, warum gleich wieder gehen. Sonst lacht man dich doch aus. Erst jetzt fällt dir auf, dass auf der gegenüberliegenden Seite ein Aufzug ist und daneben eine kleine Tafel. Zielstrebig gehst du darauf zu, doch der Weg, der so kurz erschien, kommt dir nun unermesslich weit vor. Schließlich aber erreichst du den Aufzug und betätigst den Rufknopf und während du wartest begutachtest du die Tafel daneben, auf der Suche nach dem Stockwerk, indem du wohl am ehesten richtig bist.
Auf der Tafel steht:

1.Stock Osterabteilung
2.Stock Halloweenabteilung
3.StockWeihnachtsabteilung
4.Stock Neujahrsabteilung
5.Stock Archiv

Du entscheidest dich für Stock 3 und wie gerufen, na ja du hast ihn ja gerufen, kommt der Aufzug und lautlos gleiten die Türen auf. Du trittst ein, doch schon kurz darauf legen sich Falten auf deine Stirn– hier gibt es keine Tafel zum bestätigen des Stockwerks. Du willst noch einmal die Kabine verlassen, doch geistesgegenwärtig schließt der Aufzug die Türen. Es scheint auch kein Knopf zu geben um die Türen wieder zu öffnen. Panik überkommt dich und, um deinen Herzschlag noch höher zu treiben, ertönt plötzlich eine Stimme: “Stockwerk bitte.“ Du ringst nach Atem und gibst den dritten Stock an.
Langsam spürst du, wie sich der Aufzug in Bewegung setzt. Er fährt. Und fährt. Und fährt. Die Fahrt dauert deiner Meinung nach viel zu lange, doch niemand hat dich ja gefragt. Als du nach einigen weiteren Momenten noch immer nicht angekommen bist, wünschst du dir doch lieber in den ersten Stock gefahren zu sein, der hätte bestimmt nicht solange gedauert. Wie es dir schien nach einer Ewigkeit gleiten die Türen auf, du hast nicht einmal gemerkt, wie der Aufzug stoppt. Beim herausgehen bedauerst du die Armen, die man in den 4.Stock schickt.
Doch dies tust du nur eine Sekunde, dann bedauerst du dich selbst, denn auch dieser Raum ist leer und sofort wächst dein Bedauern mehr, denn die Türen hinter dir sind verschlossen und kein Rufknopf weit und breit. Toll. Tolles vorweihnachtliches Geschenk. Wirklich super.
Dieses Stockwerk ist also, wie gesagt, leer, weiß und, ja, einfach steril. Klinisch. Neutral. Seufzend gehst du zu einem der Fenster um hinab zusehen. Schließlich willst du wissen, wie weit oben du nun nach der langen Fahrt tatsächlich bist. So groß wirkte das Gebäude von außen eigentlich nicht. Du gehst also zu dem Fenster, drückst deine Stirn gegen die Scheibe und siehst hinunter. Nichts. Keine Menschen. Keine Autos. Keine Häuser. Nur Nebel. Du wunderst dich, dass du den Nebel oder das, was du für Nebel hältst, nicht schon bei deiner Ankunft bemerkt hast. Bevor du sehen kannst ob irgendwelche andere Hochhäuser zu erkennen sind, ertönt hinter dir eine beunruhigend wirkende Stimme. „Womit kann ich ihnen behilflich sein?“
Schnell drehst du dich um und erschrickst noch mehr, als du eine Gestalt in einem schwarzen Kapuzenmantel vor dir stehen siehst. Wer trägt denn so was? „Ähm…hallo.“ Dein Gegenüber steht still vor dir, und wenn sein Gesicht nicht schwarz wäre, da es die Kapuze verdeckt, würde er dich sicher aufmunternd ansehen. Oder auch nicht. „…Man hat mir dieses Geschenk gemacht und mich sozusagen hierher geschickt.“ Du reichst ihm den Umschlag und versuchst, seine Hände zu erkennen, während er ihn entgegen nimmt. Aber vergebens. Das war ein komischer Kauz. Ob jeder hier ein Kostüm tragen musste? Hier wolltest du auf jeden Fall nicht arbeiten wollen, sagst du dir. „Ich soll dir also zeigen „Was Weihnachten ist“ bzw. „Auf was es wirklich ankommt.“ Du sagst dazu nichts, es steht ja so auf dem Gutschein und irgendwie wird dir diese Person zunehmend unheimlich. Sonst ist niemand zu sehen.
„Nun gut, folgen sie mir, denn wir werden in unser Archiv gehen müssen.“ Zielstrebig läuft der Schwarzbemantelte los. Geht man hier so mit seinen Kunden um? Nicht einmal vorgestellt hat er sich, das wird dir soeben nach dem ersten Schrecken bewusst, und hinterher rennen sollst du ihm auch noch. Aber was bleibt dir anderes übrig? Ihr lauft beide Richtung Aufzug, du natürlich in einigem Abstand. Als der Fremde, so nennst du ihn jetzt, am Aufzug angelangt ist, gleiten die Türen geräuschlos auf, ohne dass er etwas tun musste. Er tritt ein und du folgst ihm. Die Türen schließen sich und nach einigen Sekunden setzt der Fahrstuhl sich in Bewegung. Noch immer hat der Fremde kein Wort gesagt, er steht nur still da.
Diesmal scheint die Fahrt noch länger zu dauern, bis du schließlich anfängst, dem Fremden Fragen zu stellen.
Warum diese Fahrten alle solange dauern, warum alle Räume so leer seien, warum du hier außer ihm noch keinen gesehen hast. Aber er bleibt weiter stumm, was dich zu einem wütenden Schnauben veranlasst und dich zu der Entscheidung bringt, dieses Unternehmen in Zukunft zu boykottieren.
Doch vollkommen unerwartet spürst du, wie der Aufzug hält.
Die Türen gleiten auf und der Fremde tut einen Schritt nach vorne: “Dies ist das Archiv.“
Doch diesmal bist du derjenige, der nichts erwidert.

Du stehst in einem behaglich eingerichteten Zimmer. Na ja, du stehst nicht wirklich, denn als du nach unten blickst, stellst du fest, dass du dich ein wenig über dem Boden befindest und deine Füße nicht sehen kannst. Auch deine Hände nicht. Du drehst dich um, zumindest fühlt es sich doch so an als würdest du es tun, und schaust deinen Begleiter an, den du allerdings verschwommen wahrnehmen kannst. Noch bevor du auch nur den Mund für eine Frage öffnen kannst, legt dieser schon seinen Finger auf den Mund und bedeutet dir, still zu sein. Du befolgst den Hinweis und blickst dich um. Es handelt sich um ein Wohnzimmer mit Kamin, einer von diesen neuen Technikmonstern. An den Wänden hängen Bilder, die allesamt Landschaften zeigen. Etwas rechts deiner Position stehen zwei recht bequem aussehende Sessel und eine große Couch. Wenn man auch noch den modernen Fernseher und die anderen HiFi-Geräte beachtet, so kommst du zu dem Schluss, dass es eine ziemlich wohlhabende Familie sein muss, die hier wohnt. In der Mitte steht denn auch ein Weihnachtsbaum. Schön geschmückt in Rot und Silber und wunderbar beleuchtet. Wenn du dabei an deinen eigenen „Baum“ denkst, könntest du glatt neidisch werden. Und erst jetzt bemerkst du dass an dem Baum auch Personen sitzen. Ein Mann, eine Frau und ein Kind. Komisch, du hättest schwören können, dass diese vor wenigen Augenblicken noch nicht da gewesen sind. Wie um dir Zeit zu geben, die ganze Umgebung in dich aufzusaugen. Aber dieser Gedanke wäre doch absurd, nicht wahr? Absurder als das was dir grade passiert? Du beschließt, diesen Gedanken nicht weiter zu verfolgen.
Das Geschehen vor dir dreht sich ein wenig, sodass du nun alles besser im Blick hast. Die Familie sitzt vor dem Baum, wie du nun erneut feststellst. Allerdings befindet sich unter dem Baum auch eine Masse von Geschenken. Doch zuerst siehst du dir die Menschen an. Du erkennst, dass der Vater ein wenig abseits des Geschehens sitzt. Er kommt dir bedrückend teilnahmslos vor. Die Mutter sieht, ganz anders als der Vater oder auch der Rest der Wohnung, ein wenig einfacher, fast schon heruntergekommen aus. Sofort drängt sich dir das Bild einer klischeehaften Hausfrau auf. Wirklich glücklich scheint auch sie nicht zu sein.
Den Sohn interessiert all dies nicht. Er sitzt seinen Eltern abgewandt da und reißt die Geschenke auf. Hier stellst du plötzlich fest, dass du zwar sehen kannst, aber das Archiv des Fremden wohl keinen Ton hat. Du bist ein wenig enttäuscht, aber bisher scheinen sie sowieso nicht zu reden und daher verpasst du auch nichts. Also schaust du weiter zu.
Der Junge hat also das erste Geschenk ausgepackt, schaut es kurz an- und wirft es regelrecht achtlos zu Boden. Verwundert ziehst du deine linke Augenbraue nach oben.
Nun macht er sich ans nächste. Und auch hier hat er das Geschenk, etwas langes, dass du nicht erkennen kannst, ausgepackt und legt es diesmal mit betont ruhigen Bewegungen zu Boden. Doch anstatt sich an sein nächstes Präsent zu machen, dreht er sich nun um und fängt an zu toben. Er scheint förmlich zu brüllen und sein Gesicht ist rot vor Zorn oder Wut. Du kannst es nicht mit Sicherheit sagen. Und nun bist du auch sehr froh, nichts hören zu können. Du beobachtest wie die Mutter versucht, ihr Kind zu besänftigen, aber das lässt jenes nur noch wütender werden. Der Vater dagegen verzieht keine Miene, sondern steht auf und setzt sich nun eindeutig abweisend an den Glastisch und schenkt sich eine goldene Flüssigkeit ein, Cognac vielleicht.
Du wendest dich wieder dem Hauptgeschehen zu und kannst nur noch erkennen, wie der Sohn aufsteht, dem länglichen Geschenk einen kurzen Tritt verpasst und aus dem Bild hechtet. Die Mutter kauert unter dem Baum und erste Tränen rollen ihre Wangen herunter.
Du spürst einen leichten Druck auf deiner Schulter und drehst dich um. Der Fremde schaut dich an und sein Blick, soweit du das überhaupt erkennen kannst, und seine Haltung zeigen dir deutlich die Frage an, ob du genug gesehen hast. Stumm nickst du und spürst, wie ihr dieses Trauerspiel im wahrsten Sinne des Wortes verlasst.
Doch ihr kehrt nicht zurück in den leeren Raum, sondern als sich der Schwindel, der dich plötzlich überkommt, langsam wieder legt, stellst du fest, dass du in eine neue Situation gerutscht bist. Wenn du dich trauen würdest, würdest du jetzt vielleicht seufzen und denken, „nicht schon wieder“ aber es scheint dir für die Situation unangebracht zu sein. Auch dieser Raum hat einen Kamin, allerdings einen der altmodischen Sorte. In ihm prasselt ein… nun bemerkst du, dass da zwar Feuer ist, dieses aber nicht prasselt. Du wunderst dich darüber und als du aus dem Fenster siehst, muss man erwähnen, dass du vor einer Sekunde noch 5 Schritte entfernt standest und nun direkt vor dem Fenster stehst? Jedenfalls stellst du fest, dass auch die Schneeflocken gerade Pause machen. Du kommst dir nun etwas sehr wie in einem Standbild vor und scheinbar war dein Gedanke vorhin doch nicht so absurd. Also beginnst du dich umzusehen. Du findest hier allerdings keinen großartigen Luxus wie zuvor. Du erkennst einen kleinen Weihnachtsbaum, recht schlicht geschmückt in Gold und doch erfüllt er seinen Zweck. Einen Fernseher scheint es nicht zu geben, dafür nimmt ein Radio dessen Platz ein. Und anstelle eines Glastisches steht hier nur ein einfacher Holztisch und auch keine Sessel oder eine Couch – einfach nur 4 Stühle um den Tisch herum. An der Wand hängen Fotografien, die ganz eindeutig älterer Natur sind. Sie sind verblichen oder gar in schwarz/weiß gehalten und zeigen wohl Vorfahren der hier wohnenden Familie. Auf einmal fühlst du dich zurückversetzt, und die Stühle sind bis auf einen nun nicht mehr leer. Auf einem sitzt eine Frau, auf den anderen jeweils ein Junge bzw. ein Mädchen. Im Gegensatz zu deinem ersten Erlebnis, sind all diese Personen einfach gekleidet. Die Kinder scheinen dir etwas nervös und die Mutter, davon gehst du jetzt einfach mal aus, schaut jene mit gütigem Blick an.
Auf einmal geht eine Tür auf und ein Mann, der Vater, tritt ein. Er hält einen Korb in Händen und geht nun langsam auf den Tisch zu, um ihn dort abzustellen. Du blickst zu den Kindern und kannst ihre Anspannung förmlich spüren. Doch es scheint noch keine Geschenke zu geben, erst scheint der Vater etwas zu sprechen und irgendwie findest du es gut, nicht hören zu können. Diese Worte sind sicher intim und gehen dich nichts an und wenn du sie hören würdest, würdest du dir nur Unwohl dabei vorkommen. Doch auch diese Rede findet ihr Ende und nun verteilt der Vater die Geschenke. Du freust dich irgendwie, als du feststellst, dass sie wenigstens schön verpackt sind. Jedes der Kinder bekommt nun ein Geschenk und auch seiner Frau legt der Mann eines hin. Doch die Kinder packen nicht sofort aus sondern sehen ihren Vater an, bis dieser nickt und der Korb vom Tisch ist. Erst jetzt packen sie aus. Der Mann legt seine Hand auf die seiner Frau und beide schauen glücklich zu ihren Kindern. Diese haben nun ausgepackt und finden zwei hübsch aussehende Holzpuppen vor, wie du sie früher auch hattest. Sie freuen sich und du spürst, dass die Freude echt ist, nicht nur gespielt.
Sie fallen ihren Eltern um den Hals und bedanken sich.
Als du schon fast beginnst dich mitzufreuen, spürst du erneut den sachten Druck auf deiner Schulter und ohne den Blick abzuwenden nickst du..
Ihr kehrt in den Fahrstuhl zurück und du kommst dir vom Gesehenen erschlagen vor. Der Fremde ergreift das Wort: “Ich hoffe, dass ich dir zeigen konnte, was du zuvor nicht wusstest.“ Gerade als du dich umdrehen wolltest, um ihm zu danken findest du dich auf der Straße wieder, eine Hand auf einem Türgriff, dessen Tür du wohl gerade öffnen wolltest.
Du lässt ihn los und trittst einen Schritt zurück. Gleiche Adresse, gleiches Haus. Allerdings versprach ein Schild nun „5 Packungen der feinsten Lebkuchen zum Preis von 4“.
Kopfschütteln drehst du dich um und gehst, denn du hast etwas dazugelernt und außerdem: Wer soll das denn alles essen?

„Weihnachten ist eine Zeit der Stille und Besinnung, bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen. (Autor: Unbekannt)“

(c) „Fan“

So, dann übernehme ich wieder das Wort. Ich werde mich vor Weihnachten nochmal mit ein paar Eindrücken und Beobachtungen melden, werde aber in den nächsten Tagen dieser Geschichte hier den Platz einräumen, den sie meines Erachtens verdient.

Man liest sich!
Seanchui

3 Antworten zu Weihnachtsangebot…

  1. „Viel Vergnügen beim Lesen, und ich denke, „Fan“ freut sich ebenso wie ich über viele Kommentare!“

    Da bin ich mir nicht so sicher.

    Wenn doch, dann möchte ich „Fan“ empfehlen, eines der ca. eine Million Foren für selbstgeschriebene Texte im Internet aufzusuchen. Am besten mehrere davon. Und dann sollte er schauen, ob er freundliches, anspornendes Lob erhält, oder ob sein Text gnadenlos auseinandergenommen und verrissen wird. Wenn er Glück hat, findet er ein Forum, in dem Letzteres der Fall ist; denn das bedeutet, dass er ehrliches und ernstgemeintes Feedback erhält.

  2. atog28 sagt:

    Netter Text, erinnert mich an einen Film mit Jim Carrey und die Fahrstuhlszene aus Inception.

    Ich würde mir für die Geschichte eine Ich-Perspektive wünschen, das würde auch erlauben, dass es im letzten Drittel weniger doktrinische Gedanken gibt, was mich beim lesen sehr gestört hat. Im Internet sind mehr Absätze gut und ansonsten… einfach mal einigen Gedanken mehr Zeit lassen, sich zu entfalten. Ein paar Sätze in der ersten Hälfte hätten noch länger sein sollen um den Gedanken besser zu transportieren (ist eine Krankheit, an der ich auch leide, daher achte ich etwas darauf).

  3. Fan sagt:

    Vor kurzem hab ich folgendes Kommentar dazu bekommen: „Naja, die Botschaft ist doch ganz simpel. Man muss sich auch mit weniger zufrieden geben können.“

    Meiner Meinung nach ist das eben gerade nicht die Botschaft. Denn wenn man sich mit weniger zufrieden geben muss, dann heißt das, man macht irgendwo Abstriche, die man nicht machen will.
    Man soll zu Weihnachten deshalb nicht weniger schenken. Schon gut, ruhig die Wirtschaft ankurbeln und den Geldbeutel leeren. Viel mehr kritisiere ich das Bewusstsein vieler Menschen, die den Wert der Geschenke nur nach dem monetären Aufwand bemessen, der zum Geschenk geführt hat. Höher, schneller, weiter, oder eben: teurer. Man sollte sich eben nur bewusst machen, dass gerade zu Weihnachten die Menschen eigentlich im Grunde Aufmerksamkeit und Liebe wollen, mehr als zu anderen Jahreszeiten (Medien sei dank). Nur kann man das eben nicht erkaufen, nur weil man für irgendwas nen Hunderter hinblättert. Stattdessen sollte man sich Gedanken machen, ich finde, etwas nützliches, selbstgemachtes oder wohldurchdachtes kann auch wenig kosten und ein super Geschenk sein. Nur leider werden immer mehr Geschenke pro Kopf gekauft und immer mehr Geld ausgegeben, der wahre Sinn hinter Weihnachten geht dabei schon lange verloren. Es gibt sicherlich genug, die keine Ahnung haben warum man Weihnachten feiert…

    Faaaaaan

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