Selbstkritik

Hallo zusammen,

nach den rauschenden Feiern rund um meinen bestandenen C2-Abschluß (ich berichtete) – ehrlich gesagt waren die Feiern nett und anständig, berauschend ist aber wohl doch nicht das richtige Adjektiv – wird es heute mal wieder Zeit, diesen Blog ein wenig selbstkritischer zu beleuchten.

Denn ehrlich gesagt – mir persönlich schreibe ich viel zu wenig über Magic. Sicher, dies hier ist mein Blog, er wird auf keiner „offiziellen“ MtG-Homepage geführt (naja, von MtgPOP mal abgesehen…) und im Prinzip kann ich hier tun und lassen was ich will. Diese Freiheit werde ich mir auch ein ums andere Mal wieder herausnehmen – ja, auch herausnehmen müssen. Aber primär sollte es doch um unser aller Lieblingsspiel gehen auf diesen Seiten, und dahin zieht es mich heute auch mal wieder zurück.

Im Moment bin ich dabei, mal wieder Decks zusammenzustecken, um dem gepflegten Casual-Spiel zu frönen. Es dauert bei mir zwar immer etwas länger, bis ich einen einmal gefassten Entschluß in die Tat umsetze, aber über kurz oder lang funktioniert es dann doch. Sigil Captain wollte partout zu einem Deck verarbeitet werden, aber es mangelt ihm noch an grün-weißen Spielgesellen, so daß er erst einmal zurück in die Kiste musste. Ich habe einmal gelesen, dass man sich seine Decks nicht von seinem Pool diktieren lassen darf (wtf…), aber wenn ich mit meinen Kumpels beim Bierchen zocke, dann wird weder geproxt noch beim Turniergamer geliehen. Das macht keiner und damit befindet sich der ganze Tisch wieder auf einem Level.

Also habe ich mir Gedanken um eine andere Karte gemacht, die ebenfalls Uncommon ist und damit bereits potentiell interessant ist. Uncommons haben den schönen Vorteil, oft spielstärker als Commons zu sein und sind dennoch häufig genug, um im Sammelpaket für denn Fünfer erhältlich zu sein. Das macht sie mir sehr sympathisch und aus eben jenem Grund baue ich meine Decks inzwischen eher um das Playset Uncommons als um die einzelne, starke Rare. Die Karte von der ich im Moment im speziellen rede, ist diese hier:

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Das läuft natürlich auf eine lustiges Mill-Deck hinaus. Lustig sei mal dahingestellt, mühlen sollte das Deck dennoch können. Ein Blick in den DeckCheck habe ich auch bereits gewagt, und eben jener enthüllte mir, wie heutzutage wohl offensichtlich ein Milldeck auszusehen hatte. Allerdings verwendet dieses Deck (und andere) auch noch Sanity Grinding zur Erfüllung seiner dunklen Ziele, was sich in meinem Kopf schlecht zusammen mit dem Funeral vereinbaren lassen will – steuert es selbst doch nur ein lausiges blaues Mana zum mächtigeren Grinding bei.

Mein Pool restriktiert mich, also soll es beim Funeral bleiben. Klar, Jace Beleren wäre toll, Sanity Grinding wäre besser, Glimpse the Unthinkable ebenfalls eine tolle Option. Mind Funeral.

Wovon ich allerdings ein paar Exemplare rumfliegen habe – dem ein oder anderen FatPack sei dank – ist Twincast. Diese Karte verdoppelt virtuell die WinOption und darf natürlich nicht fehlen. Auf der Suche nach einer weiteren Alternative bin ich in meinem blauen Kreaturenstapel dann auch noch an Sigil Tracer hängen geblieben. Der hat den Twincast quasi eingebaut, und ein Blick in die aktuelle Wizards-Liste enthüllt mit Cathartic Adept, Drowner Initiate und Ink Dissolver gleich einige Kanditaten, die das Funeral nicht nur hervorragend unterstützen, sondern auch noch aus dem Common-Slot hüpfen. Eine einzelne Oona, Queen of the Fae fand sich noch und zusammengesteckt sieht der erste Rohentwurf ungefähr so aus:

4 Sigil Tracer
4 Cathartic Adept
3 Drowner Initiate
3 Ink Dissolver
1 Oona, Queen of the Fae

4 Mind Funeral
3 Twincast
3 Boomerang
2 Cancel
3 Remove Soul
3 Terror
3 Agony Warp

2 Swamp
2 Rupture Spire
4 Arcane Sanctum
3 Vivid Creek
3 Vivid Marsh
10 Island

Das ist alles noch völlig mit der heißen Nadel gestrickt – vielleicht ist die Idee mit dem Sigil Tracer völlig daneben und kreaturenlos funktioniert die ganze Kiste einfach besser. Man wird sehen…

…und da ich in ca. fünf Stunden wieder aufstehen darf, soll’s das für heute mal wieder gewesen sein. Vielleicht hat der ein oder andere ja schon Erfahrungen mit dem Tracer gesammelt, dann wäre ich für Kommentare natürlich wie immer dankbar.

Bis dahin
Seanchui

5 Antworten zu Selbstkritik

  1. EvilBernd sagt:

    Moin

    Ich würde weniger über den Blog an sich als mehr über das Deck nachdenken😉

    Zum Deck entsprechend: Die Architects of Will machen sich doch bestimmt hervorragend, lassen sie dich selbst die richtigen Spells finden und zeigen dir beim Gegner, was es sittsames zu mühlen gibt. Klar ist der Effekt nur einmalig, aber dafür ist es ein Wizard.

    Ebenfalls nett ist natürlich Memory Sluice. Quasi mit eingebautem Twincast.

  2. Seanchui sagt:

    Memory Sluice! Prima Idee!

    Die Architects muß ich mal testen, bin von meiner Wizards-Auswahl auch nicht recht angetan…

    bedankt!

  3. endijian sagt:

    Wie wäre es mit Nemesis of Reason?
    Millt ordentlich, stoppt Aggrodecks, und ist nicht soooo teuer (was die € betrifft).

  4. Fan sagt:

    endlich geht die seite wieder. was war los? bin 2tage nicht durchgekommen.
    zum deck würd ich ja auch gern was sagen, ich bräucht aber einfach mal ein paar reborn karten.

  5. Fan sagt:

    Nix los? Dann muss ich leider einmal mahnend an regelmäßigen Content erinnern!

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