Zufälle und Neues von der Deckfront

Hallo zusammen,

ich bin unlängst auf meine erhöhte Tippfehlerquote in Blogeinträgen hingewiesen worden. Da ich natürlich nach wie vor einen gewissen Anspruch an mich selbst erhebe, werde ich tunlichst daran arbeiten, diese wieder abzustellen. Wäre ja auch sonst schade drum😉.

Vorab gibt es mal wieder ein bißchen auf die verwöhnten Ohren:


Mnemic rocken wieder ordentlich!

Heute habe ich mal wieder die deutschsprachige Artikellandschaft durchwühlt und bin direkt an drei Artikeln hängen geblieben, die mir sehr gut gefallen haben. Da wäre zunächst einmal atog28’s Schwarz-Weiß-Film auf MagicUniverse. Ein sehr ausführlicher und informativer Artikel – und dazu gut geschrieben. Das einzige, was mich bei dem Artikel wirklich stört ist die einfache Tatsache, dass ich ein BW-Deck wohl genauso wie Markus angegangen wäre: eine coole Karte, Synergien schaffen, darauf fokussieren, goldfishen, losspielen. Es stört mich also nichts wirklich am Artikel, sondern viel mehr mein eigenes Unvermögen😉.

Und dann gab es noch (rein zufällig, ich liiiebe solche Zufälle) zwei Artikel zum Thema Mono-Rot: Hier vom MU-Team auf MagicUniverse, hier von TobiH auf dem Planeten. Während SteCo bereits die Diskussion vorantreibt, welcher Autor mehr „Recht“ hat, stehe ich ja immer noch auf dem Standpunkt: Recht hat, wer gewinnt. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der Ashenmoor Gouger der Boggart Ram-Gang vorzuziehen, ansonsten bin ich – was monorot angeht – allerdings äußerst schmerzfrei. Ich finde es nur immer wieder erstaunlich, wie viele Leute, die ihr Leben lang noch kein Wort – neben nebulösen Kommentaren – im Netz hinterlassen haben, meinen behaupten zu können, MU hätte mal wieder „voll abgeloost“. Das Team hat sich Mühe gegeben, der Artikel ist gut geschrieben, die Deckliste nicht völliger Murks und die Karteneinschätzungen sind Ergebnisse Ihrer Tests. Punkt. Monorot ist eben nicht gleich Monorot…

Ich habe es unlängst tatsächlich geschafft, das neue Magic-Magazin aufzutreiben. Eine ausführliche Rezension folgt allerdings später, wenn ich das Ding auch ganz durchhabe. Allerdings habe ich den Eindruck die bislang stärkste Ausgabe vor mir liegen zu haben.

Und dann gibt es – wie der Überschrift ja bereits zu entnehmen ist – endlich Neues von der Deckfront. Ich habe unlängst mal wieder eine Bekannte zum Zocken herausgefordert. Und da ihre Karten immer noch in irgendeinem Umzugskarton in einem Umzugscontainer lagern, stelle ich gerade Decks zusammen. Da ich zum Ende meiner letzten Hochphase hin alle Weichen auf Rogues gestellt hatte, ist das auch mein erstgebautes Deck seit langem:

2 Nightshade Stinger
4 Prickly Boggart
3 Frogtosser Banneret
3 Oona’s Blackguard
4 Inkfathom Infiltrator
4 Marshflitter
2 Stinkdrinker Bandit
3 Glen Elendra Liege

2 Disperse
4 Nameless Inversion
4 Notorious Throng
3 Morsel Theft

3 Faerie Conclave
ein paar Swamps und ein paar Islands (da keine Filterländer vorhanden sind)

Die Liste ist – unschwer zu erkennen – eine Block-Liste (von den paar Faerie Conclaves abgesehen), da ich meine Bekannte lange Zeit recht inaktiv war und ich den angestrebten Abend dazu nutzen möchte, sie auf den aktuellen Stand zu bringen. Wie bei einem so großen Block üblich tut sich zu den Standard-Decks nicht allzuviel. Bad Moon ist halt nicht dabei und wird durch die Glen Elendra Liege vertreten. Sonst versuche ich ein wenig aggressiver und evasionlastiger zu Werke zu gehen – dank Inkfathom Infiltrator in Verbindung mit den Lieges. Außerdem wollte ich unbedingt Notorious Throng integrieren. Nicht, weil es so unglaublich effektiv wäre, sondern weil es einfach so herrlich abstruse Dinge anstellen kann, wenn es funktioniert😉. Ich frage mich nur immer noch – Disperse rein oder raus? Squeaking Pie Sneak rein oder raus? Mehr Nightshade Stinger? Was meint Ihr?

So, es ist mal wieder spät geworden. Ich bin gespannt auf Eure Meinungen und werde jetzt erstmal dieses Magazin-Dingens zu Ende lesen.

Bis dahin
Seanchui

2 Antworten zu Zufälle und Neues von der Deckfront

  1. Fan sagt:

    Servus,
    ich kann dir leider heute nicht allzusehr helfen.
    Nimm dir das mit den TFehlern nicht so zu Herzen, kann ja schließlich mal passieren.
    Ansonsten muss ich folgendes zugeben:
    Ich lese kaum noch Magic Artikel auf dem Planeten oder im Universum, weil ich dafür einfach keine Zeit mehr hatte. Normalerweise hole ich das am Wochenende nach, aber letztes Wochenende war ich auf einem Nicht-Magic-Turnier, und dieses Wochenende fängt, was Artikel lesen angeht, erst morgen an. D.h. ich bin 2 Wochen im Verzugo_O

    Zu Eventide selbst: Das Artwork gefällt mir wie gesagt, aber die Karten habe ich bisher nur einmal mir angeschaut, da ich mich sowieso nicht zu den Turnierspielern zähle, warum also groß vorbereiten. Meine Lieblingsformate sind Limited und Casual😉 und bei ersterem ist Editionswissen zwar sicherlich gut, aber um nicht letzter zu werden vll nicht unbedingt obligatorisch.
    Zur Liste, da würde mir eine genaue Länderangabe noch fehlen. Vielleicht kannst du die noch nachreichen?
    Zum Einführen ins Thema „Magic der kürzeren Vergangenheit“ oder so sicherlich zu gebrauchen.

    Grüße

  2. atog28 sagt:

    Ich wollte ja schon längst kommentiert haben (schon beim Eintrag davor) aber immer kam was dazwischen. Erfolgstipp #1: einfach machen. Also schreibe ich jetzt einfach was dazu…

    Das BW-Deck
    Ja. Zum Kotzen. Auf dem Papier ist das Deck gut. Und beim Testen vermöbelt es sowohl Kithkin wie Feen und dann wird man von denen eingestampft, es ist soooo bitter.

    Zufall
    Manchmal ist so ein Zufall eben wahrscheinlicher, wenn das Thema ein aktuelles ist. Und wenn mehrere unabhängig dasselbe erleben, dann kann man davon ausgehen, dass die Beobachtung (monoR im Meta) richtig ist.
    Die Herangehensweise ist dann wieder unterschiedlich.
    Während ich unterschiedliche Blickwinkel grundsätzlich gut finde, gibt es natürlich auch viele (zu viele?), die nur eine Wahrheit kennen. Also kann auch nur einer recht haben. Magic funktioniert so – meiner Meinung nach – aber nicht. Ich schätze es, auf den Fall bezogen, so ein, dass TobiH ein zu einem grossen Prozentsatz erfolgreiches Deck beschrieben hat. Sicherlich auch eins, dass in seinem Umfeld gute Cardchoices nutzt. Das schliesst aber nicht aus, dass die (eigentlich genau gegenteilige) Herangehensweise des MU-Teams nicht auch auf Erfahrungen basiert; es kann sein, dass ihre Liste dort funktioniert und die Karten begründet gewählt wurden.

    So habe ich mich gefragt, warum man Ram-Gang nicht spielt, schon bevor die Artikel erschienen, und es mir mit Terror im Feendeck beantwortet. Terror kann den Gouger nicht treffen, daher ist dieser gegen solche Decks dann wieder besser, bzw. macht im längeren Spiel mehr.

    Ich lege meine Decks zu oft auf ein kurzes Spiel aus und muss dann tricksen, wenn ich ins lange Spiel gedrückt werde. Mein „CASUAL Riesen Deck“ und „Die Schlösser der Loire“ sind Aggrodecks, die im Lategame keine Spielzeuge mehr haben und von anderen Decks dann durch Kartenqualität kaputt gemacht werden können.

    Dabei wage ich zu behaupten, dass ich, wie TobiH, genug herumtricksen kann um trotzdem noch mitzuspielen. Diese Schwäche der Decks nehme ich in Kauf und versuche es durch Skill auszugleichen, wenn man so will. Nachdem, was ich im Artikel las, sind die Jungs beim MU-Team noch nicht so weit, dieses Risiko einzugehen.

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